Zunehmende Gewalt auf Deutschlands Straßen

Mehr und mehr macht sich Gewalt auf Deutschlands Straßen und Bahnhöfen breit. Die Anzahl der Gewaltverbrechen nimmt seit Jahren zu. Menschen werden zum Teil „nur so aus Spaß” von Gewalttätern zusammengeschlagen, schwer verletzt oder gar getötet. Der Angriff in der Münchener U-Bahn auf einen  76-jährigen Rentner und der tragische Todesfall von Dominik Brunner am Münchener Bahnhof Solln sind nicht nur ein Indiz für die zunehmende Häufung, sondern auch ein Beweis für das Ausmaß der Brutalität mit der diese Täter vorgehen.

Die Polizei kann nicht überall zugleich sein und von den Zeugen ist wie auch in diese Fälle beweisen keinerlei Hilfe zu erwarten. Hinzu kommt das Überraschungsmoment und das Tempo mit der diese Schlägerattacken durchgeführt werden. Zumeist handelt es sich um mehrere Täter, die teilweise  aus dem Hinterhalt angreifen und das Opfer wenn es dann am Boden ist schlicht und brutal zusammentreten.

Bis die Polizei und der Notarzt kommen sind die Täter weg. Das ganze passiert in wenigen Sekunden. Die Realität ist ganz anders als im Film oder in vielen Selbstverteidigungskursen. Das Risiko ebenfalls ein Opfer eines solchen Verbrechens zu werden steigt, bei Frauen kommt die durchaus berechtigte Angst vor Sexualstraftaten hinzu.

Viele stellen sich die Frage ob oder inwieweit man sich vor solchen Angriffen schützen kann, aber sie wissen die Antwort nicht. Wer versucht sich hierzu Informationen zu verschaffen bekommt üblicherweise nur Allgemeinplätzchen oder Ratschläge die nur begrenzt hilfreich, teilweise sogar falsch und gefährlich sind.

Häufig haben diese Empfehlungen zudem einen kommerziellen Hintergrund. Ein gutes Beispiel dafür sind die Selbstverteidigungskurse an Volkshochschulen oder von Kampfsportunternehmern, die hier Pseudolösungen versprechen, deren Einlösung ein jahrelanges Training und eine nicht unbeträchtliche Summe an Gebühren erfordert.

Dabei werden nicht einmal alle relevanten Bereich angesprochen oder die vermittelten Techniken  und Konzepte sind angesichts der Brutalität der Täter und der für das Opfer widrigen Umstände (Überraschung, Angst, Stress)  häufig nur eingeschränkt umsetzbar oder hilfreich.

Viele haben gar nicht die Zeit und verständlicherweise auch kein Lust jahrelang zu trainieren. Was nützt es dir wenn du 5 Jahre vielleicht sogar mehrmals die Woche trainieren musst um dich  für eine Gefahr  zu wappnen die dir schon morgen begegnen kann. Was tun?

Kann man sich mit begrenztem Aufwand schützen und sein Risiko minimieren. Ja, das ist möglich. Im Rahmen dieses Blogs werden  in regelmäßigen Abständen nützliche Informationen, sowie praktische Tipps und Tricks veröffentlicht. Stellen weise werden dabei auch Mythen, Vorurteile kritisch beleuchtet und auch unbequeme Wahrheiten angesprochen.

Selbstschutz ist mehr als „Kampftechniken” Das Ziel lautet: bester Schutz bei niedrigem Aufwand, durch eine ganzheitliche und effektive Selbstschutzstrategie die über die reine „Selbstverteidigung” hinausgeht. Eine Strategie die dir hilft Gefahren zu erkennen und zu vermeiden, und nicht nur Gefahrensituationen zu bewältigen.

Tags:Angreifer, Opfer, professionelles Sicherheitsmanagement, Schlägerangriff, Selbstschutz, Selbstverteidigung, Streit, Übergriff

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